Fortlaufende Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene

Einstieg jederzeit möglich!

 

Dienstags

Integral Yoga

18:00 bis 19:30 Uhr

Adelheidstraße 82

Energieyoga

19:45 bis 21:15 Uhr

Adelheidstraße 82

Mittwochs

Achtsamer Yoga-Einstieg

08:00 bis 09:30 Uhr

Adelheidstraße 82

Integral Yoga

09:45 bis 11:15 Uhr

Adelheidstraße 82

Donnerstags

Sanfte Yoga-Stunde

16:00 bis 17:30 Uhr

Adelheidstraße 82

Yogastunde mit wechselnden Schwerpunkten

19:00 bis 20:30 Uhr

Scharnhorststraße 9

Freitags

Energieyoga mit Chakra-Konzentration

09:30 bis 11:00 Uhr

Ab dem 14.04.2017

Offene Yoga-Stunde

17:15 bis 18:45 Uhr

Ab dem 07.04.2017

 

Eintägige Sonntags-Workshops

Mai

Atemschule des Yoga - Pranayama

10:00 bis 13:00 Uhr

Am 06.05.2017

Juni

Yin Yoga - die sanfte Art, Yoga zu üben

10:00 bis 13:00 Uhr

Am 06.05.2018

Juli

Mantra und Meditation

10:00 bis 13:00 Uhr

Am 09.07.2017

August

Zwei Chakren: Muladhara und Swadhisthana

10:00 bis 13:00 Uhr

Am 20.08.2017

September

Zwei Chakren: Manipura
und Anahata

10:00 bis 13:00 Uhr

Am 10.09.2017

Oktober

Zwei Chakren: Vishuddha
und Ajna

10:00 bis 13:00 Uhr

Am 22.10.2017

 

November
Dezember

Yoga zum
Auftanken

18:00 bis 20:00 Uhr

Am 23.12.2017

 

Sitz: Steißbein, zwischen Damm und After
Farbe: dunkelrot
Bija-Mantra: LAM
vier Blütenblätter
Sitz der Kundalini
Element: Erde

Hier entspringen die drei wichtigsten Nadis: Sushumna, die Hauptnadi in der Mitte, sowie Ida links, für Mondenergie und Pingala rechts für Sonnenenergie. Diese drei Nadis bewegen sich durch die feinstoffliche Wirbelsäule nach oben; Ida und Pingala enden im Ajna Chakra, Sushumna verläuft bis über das Sahasrara Chakra über der Schädeldecke hinaus und verbindet uns mit dem Göttlichen, mit dem Überbewusstsein. Solange wir unsere spirituelle Energie Shakti noch nicht geweckt und durch Yogaübungen und Pranayama nach oben gelenkt haben, ruht sie als Kundalini, als “schlafende Schlange” im Muladhara Chakra. Muladhara ist das erste Energiezentrum, mit dem wir uns beschäftigen sollten.

Dieses Energiezentrum steht im Zusammenhang mit dem Erdelement und kontrolliert alle damit verbundenen Erscheinungen: Feste Materie, Geerdet-Sein, Solidität, Sicherheit, Stabilität, Wohlstand, Nahrung, Festigkeit, Familie, Gemeinschaft, Tradition, Wurzeln schlagen, Schwerkraft fühlen, Urvertrauen.

All die oben genannten Themenbereiche hängen sehr stark mit der Energie des Muladhara Chakra zusammen - ein Zuviel oder Zuwenig davon kann also zu entsprechenden Störungen führen bzw. darauf hinweisen. Menschen mit einem “Zuviel” an Muladhara-Energie können leicht “stecken bleiben”, d.h. sie kommen nicht weiter, beißen sich in einer Sache fest, können nicht loslassen.Strenges, starres, unflexibles Festhalten an Routine und Unbeweglichkeit, aber auch Intoleranz gegenüber allem andersartigen, können ein Hinweis auf ein Zuviel an Erde sein. Genauso Trägheit, neurotische Zwangshandlungen, Gier, Hass und Depression. Angst vor dem Unbekannten.

 

Sitz: Mitte des Kreuzbeins
Farbe: orange/zinnoberrot
Bija-Mantra: VAM
Sechs Blütenblätter
Element: Wasser

Während das Muladhara Chakra unser primäres Überleben steuert, findet im Swadhisthana Chakra schon die Öffnung zu anderen Wesen statt. Das Swadhisthana Chakra ist mit dem Element Wasser verbunden und steht entsprechend für alles Flüssige und Fließende im Leben, von Körperflüssigkeiten bis hin zur Fähigkeit, sich dem Fluss des Lebens hinzugeben. Swadhisthana steuert unsere Sexualität und unsere Sinnlichkeit, unsere Lust, die Fähigkeit zu träumen und sich gesunden Phantasien hinzugeben. Somit fließt diese Energie auch in den Bereich der Kreativität und der schöpferischen Lebenskraft.

Wasser ist anpassungsfähig und nimmt problemlos Form und Geruch der festeren Materie an, in dessen Nähe es sich aufhält oder das es umgibt. Damit steht es also auch für Flexibilität im weitesten Sinne - und wir können uns nun schon denken, wie wichtig ein gesundes Zusammenspiel zwischen Muladhara und Swadhisthana sein muss, wenn ersteres für Festigkeit und Stabilität steht, das zweite dagegen für Flexibilität. Beide müssen ihre Zuwendung bekommen, damit sie harmonisch Energien aufnehmen und weiterverteilen können und damit wir weder erstarren und zu fest werden in unserem Denken noch uns so sehr anpassen, dass wir unsere Ur-Mitte nicht mehr spüren können.


Sitz: Mitte der Lendenwirbelsäule
Farbe: gelb
Zehn Blütenblätter
Bija-Mantra: RAM
Element: Feuer

Das Manipura Chakra ist die Batterie unseres Körpers, unser Pranaspeicher. Hier brennt das Feuer unseres Lebens! Hier, in der Mitte, im Bauch, wird verbrannt, umgewandelt, transformiert – und das auf allen Ebenen unseres Daseins.
Was bedeutet das?

Das Manipura Chakra ist mit dem Element Feuer verbunden, und entsprechend ist es auf der körperlichen Ebenen zuständig für die Verbrennungs- und Umwandlungsprozesse. Es kontrolliert also Bauch, Solarplexus, Magen, Leber, Bauchspeicheldrüse, kurz: alle Organe, die Nahrung aufnehmen und in für unseren Organismus verfügbare Nährstoffe umwandeln bzw. auch entgiften. Natürlich ist es auch für die in seinem Ausstrahlungsbereich befindlichen Körperteile mit verantwortlich, also die Lendenwirbelsäule und die Rücken- und Bauchmuskulatur. Manipura bedeutet übersetzt soviel wie „Stadt der Juwelen“ und bezieht sich dabei auf unsere geistig-emotionalen Juwelen, unsere Gefühle und Grundeinstellungen, die uns am allerwichtigsten sind. Wobei das ganz persönlich und individuell verschieden sein kann. Denn hier, im Nabelchakra, ist ja eben auch der Sitz der Persönlichkeit, des Ich-Gefühls, hier entwickelt sich das Ego; und mit dem Feuer des Manipura Chakras bekommen wir die nötige Durchsetzungskraft, um uns auch gegen andere zu definieren und zu manifestieren.

Sitz: Mitte der Brustwirbelsäule/ Brustbein
Farbe: blau
Bija-Mantra: YAM
Zwölf Blütenblätter
Element: Luft

Im Anahata Chakra befindet sich die Quelle des „ungebrochenen Klangs“, unser Herzschlag. Dieses Chakra wird deshalb auch als Herzchakra bezeichnet, denn es versorgt uns mit genau der Energie, die nötig ist, damit unser Herz auf allen Ebenen gut funktionieren kann.

Zunächst bedeutet dies eine gesunde körperliche Funktion: ein gleichmäßig schlagendes, kräftiges Herz, das ein ganzes Leben lang sauerstoffhaltiges Blut in den Körperkreislauf pumpt und Kohlendioxid zurück in die Lungen befördert, damit es wieder abgeatmet werden kann. Herz bedeutet aber mehr als nur der Pumpmuskel in unserem Brustkorb. Es hat auch eine wichtige emotionale und spirituelle Bedeutung; und auch hier ist die Energie von Anahata so wichtig, damit wir wachsen können.  Denn hier geht es auch um die emotionale Öffnung zu anderen Wesen, um die Liebe, und eben nicht nur um die von eigenen Sehnsüchten behaftete greifende Liebe, die wir im Swadhisthana Chakra leicht spüren, sondern um allumfassende, unvoreingenommene Liebe, um Mitgefühl und Vergebung, Vertrauen und Akzeptanz. Es ist der Ort, in dem wir emotionale Stärke und Offenheit entwickeln können, eine Leichtigkeit des Herzens, die – getragen vom Element Luft – sogar negative Emotionen der unteren Chakren regelrecht „wegblasen“ kann.

 

Sitz: Mitte der Halswirbelsäule
Farbe: lila Bija-Mantra: HAM
16 Blütenblätter
Element: Raum/Äther

Das Vishuddha Chakra ist der Ort der Reinheit, der Wahrhaftigkeit. Es stellt die Brücke zwischen Herz und Kopf her, sorgt für eine harmonische Wechselwirkung zwischen Verstand und Gefühl. Hier kommen unsere Wünsche, Sehnsüchte und Gedanken zum Ausdruck: es ist das für Kommunikation und sprachlichen Ausdruck sowie Hören und Verstehen der Sprache zuständige Energiezentrum.

Das Vishuddha Chakra kontrolliert auf der körperlichen Ebene Mund, Zähne und Zahnfleisch, Hals, Kehlkopf, Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Halswirbelsäule, Nacken und den oberen Schulterbereich sowie zum Teil die Ohren (wobei diese einen Großteil ihrer Energie vom Ajna Chakra empfangen).

Wenn im Kehlchakra die Energien harmonisch ein- und wieder ausströmen können, wenn diese Energieschaltzentrale also blockadenfrei funktioniert, dann haben wir eine wohlklingende Stimme und können uns gut ausdrücken, dann finden wir die richtigen Worte, um Gedanken und Gefühle immer angemessen und ohne zu verletzen auszudrücken. Wir können unsere Gedanken, Gefühle und Ideen mitteilen. Gift kann dann in Nektar umgewandelt werden, wir können so wie wir etwas sagen, bei unseren Mitmenschen positive Prozesse und Handlungen auslösen, weil wir eben “den richtigen Ton” gewählt haben. Und wir bleiben wahrhaftig dabei, wir betrügen weder unser Herz noch unseren Verstand. Menschen mit einem ausgeglichenen Vishuddha Chakra können gute Lehrer werden, oder Sänger, Schriftsteller etc. Die Vishuddha Energie sorgt dafür, dass wir auch Mut haben, uns auszudrücken, nicht an Schüchternheit leiden - aber auch wissen, wann es Zeit ist zu schweigen, nicht endlos zu plappern.


Sitz: Mitte des Schädels (Hirmstamm)/ Augenbrauenzentrum (Drittes Auge)

Farbe: transparent/weiß oder grau

Bija-Mantra: Om

Zwei Blütenblätter

Element: Geist

Das Ajna Chakra ist unsere Befehlszentrale, unser Kopf in mehr als nur der physischen Bedeutung. Von hier aus verstehen wir die Welt intellektuell, durch Nachdenken und Logik, aber auch, wenn es gut funktioniert, über Intuition und Weisheit. In dieser dualistischen Welt ist es die Quelle des Wissens, des unterscheidenden Denkens; wir brauchen diese Unterscheidungskraft Viveka im täglichen Leben. Wollen wir uns jedoch weiter spirituell entwickeln und uns mit dem Höchsten verbinden, Einheit erfahren, so müssen wir diese Dualität überwinden und uns – innerlich – davon loslösen.Wie bei allen anderen Chakren ist es auch hier wichtig, einerseits einzutauchen in die Energie dieses Chakras und seine Wirkungsbereiche zu verstehen und in uns anzunehmen, andererseits aber auch darüber hinaus zu wachsen und den illusionsgleichen Charakter der dualistischen Welt geistig zu überwinden und das Loslassen zu verwirklichen. Hierzu ist tägliche Meditationspraxis nötig, die hilft, die wahre Natur der Dinge zu sehen, ohne vom Intellekt geblendet zu werden.

 

 

 

Sitz: Schädeldecke/Fontanelle
Farbe: alle Farben
Bija-Mantra: Stille
unendlich viele Blütenblätter
Elemente: jenseits der Elemente

 

Das Sahasrara Chakra oder Kronenchakra ist das höchste unserer sieben Hauptchakren. Es transzendiert alle Elemente, sie lösen sich gewissermaßen darin auf, und die Öffnung dieses Energiezentrums kann uns mit der Unendlichkeit in Berührung bringen, Samadhi, Überbewusstsein, Transzendenz, absolute Überwindung aller Anhaftung. Hier können wir Öffnung für intuitive Führung, Absolutheit erleben, Perfektion, Einssein mit dem Universum. Durch die Erweckung des Kronenchakras können wir Abhinivesha, unsere Angst vor dem Tod – und damit alle anderen Ängste – überwinden.

Im Sahasrara Chakra löst sich gemäß der Shiva-Shakti-Philosophie alle Dualität auf, und wir kehren hier zurück zu unserem Ursprung. Die göttliche Energie Shakti, die sich im Urknall von ihrem Gemahl Shiva, dem reinen Bewusstsein, losgelöst und auf dem Weg durch die sechs anderen Chakren das Universum mit den Elementen geschaffen hatte, kehrt zurück nach oben, zurück zu Shiva, und in der Wiedervereinigung kehren wir wieder ein in Pralaya, den Ursprung, die kosmische Nacht der Seele.

Diese wunderschönen Analogien sollen uns helfen, die Tiefe und das Ausmaß dieses spirituellen Erwachens zu begehren und uns auf den Weg zu Samadhi bzw. Moksha (Befreiung) zu begeben. Denn so schön und liebenswert die dualistische Welt sein mag, wir benötigen Mumukshutva, den Wunsch nach Befreiung, um spirituell aus der Welt herauszuwachsen, sie zu überwinden.

Genau hier liegen selbstverständlich wiederum die Gefahren verborgen: sehr leicht entsteht eine völlige Weltfremdheit und Selbstüberschätzung, wenn man sich nur auf das Kronenchakra konzentriert und eventuelle Aufgaben und Herausforderungen in den anderen Chakren schlichtweg ignoriert. Viele Menschen sind an dieser spirituellen Arroganz schon zerbrochen, wenn die Welt sie schließlich doch eingeholt und zu Fall gebracht hat. Daher ist es ratsam, immer wieder auch die Energien der anderen Chakren zu beachten, ggf. behutsam zu transformieren oder sublimieren und ehrliche Selbstbeobachten und Meditation zu üben.

Das Sahasrara Chakra kontrolliert das Gehirn, besonders die Epiphyse, die für den Schlaf-Wach-Rhythmus über das Hormon Melatonin sowie für Lichtaufnahme zuständig ist, sowie die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin. Das Kronenchakra steuert den ganzen Organismus und unser Immunsystem.

Entsprechende Störungen können sich als Kopfschmerzen jeglicher Art äußern, Depressionen, Schlafstörungen, Immunschwächekrankheiten, Multiple Sklerose, Krebs, Geisteskrankheiten, Verlust von Realitätsbewusstsein.

Menschen mit einem geöffneten, starken Sahasrara Chakra dagegen werden meist spirituelle Lehrer, da sie problemslos von der Dunkelheit ins Licht führen können (eigentliche Bedeutung des Wortes Guru: der von der Dunkelheit zum Licht führt). Man erkennt diese Menschen an ihrer lichtvollen Ausstrahlung und an absoluter Wahrhaftigkeit, es darf keine Widersprüche geben.

Um das Kronenchakra zu energetisieren und von Blockaden zu befreien, sollten wir viel meditieren, Tiefenentspannung in Form von Yoga Nidra üben, sowie über Pranayamatechniken den Astralkörper reinigen und die Lebensenergie von unten nach oben hinaufleiten.

 

 

 

Meine Yoga-Kurse in Wiesbaden im Überblick

Ich biete Yogakurse in der Sivanda-Tradition an, mit einer gesunden Mischung aus Asanas für Muskelaufbau, Dehnung und Blockadenlösung, Energiearbeit und Harmonisierung durch Pranayama, Tiefenentspannung (auch Yoga Nidra und manchmal Hypnose-Elemente), Meditation, Chakra-Konzentration, und Mantra-Singen. Eine bewährte Mischung zur Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele.